Patrick Kurzendorfer, Kunsthandwerksmuseum Amsterdam

Dachhäuser I

Entwurfsprojekt WS17-18

Dachhäuser 1

In ‚Architektur als Komposition’ unterscheidet Michael Wilkens grundsätzlich zwei Gebäudetypen: solche, die aus der Logik des Daches entwickelt sind und solche, die der Logik der Wand folgen. Das Entwurfsstudio widmete sich dem Potential von ‚Dachhäusern’ und Ihrer besonderen Räumlichkeit.
Hütten, Museen, Schlachthöfe, Kirchen, Fabriken, Bahnhöfe, Airports, Markthallen, Wohnungsbauten. Die Klasse untersuchte, klassifizierte und entwarf Dachlandhäuser und spekulieren über die räumlichen, poetischen und gesellschaftlichen Potentiale des polyangularen Raums. Das Dach als ‚anderer’ Raum der besonderen Gesetzmäßigkeit, als vergessene Figur, als Ort, wo Funktionalität und Ideologie aufeinandertreffen und technischer und gesellschaftlicher Wandel ausgefochten wird. Wie können wir Gebäude durch die Logik ihres Daches denken?

Lehrende:
Prof. Marianne Mueller
AM Constantin Hörburger

Studierende:
Antonia Dürig
Carina Bareth
Ines Schlecker
Jaklina Todorova
Lea Eichelbrönner
Lea Wiedemann
Lisa Dautel
Niels Lorenz
Patrick Kurzendorfer
Reinhold Buhr
Sandro Brigato

Die Klasse dankt:
Katja Knaus
Max Kahlen
Nikolas Fritz
Matthias Rudolph
Ingolf Gössel
Herr Göppert
Norma Tollman/ Buchner Bründler
Raoul Ruoff und Donald Mak/ Herzog de Meuron