Konglomerate Ordnungen

Entwurfsprojekt WS17-18

Der Begriff der ‘konglomeraten Ordnung’ wurde von den britischen Architekten Peter und Alison Smithson geprägt, um Gebäudestrukturen zu beschreiben, die eine hohe räumliche Vielfalt bieten, sich jedoch einfach ersichtlichen Rastern oder Schemen entziehen. Diese pluralen ‘Raumballungen’ sind oft aus Einzelkörpern zusammengesetze Komplexe, die sich durch einen losen Zusammenhalt veränderlicher Dichte und flache Hierachien auszeichnen. Die Smithons schrieben dieser Ordnungsform eine gewisse Natürlich- und Sinnlichkeit sowie eine besondere räumliche Präsenz zu.

Der Entwurf beschäftigte sich mit der Untersuchung und Entwicklung von konglomeraten Gebäudetypen. Ausgewählte Referenzen wurden analysiert und innerhalb einer Mustersammlung dokumentiert. In einer zweiten Phase wurden konglomerate Systeme entwickelt und getestet. Ziel war die Erarbeitung eines Regelwerks, das den Entwurf einer öffentlichen Insitution im Osten von London informierte.

Studierende:
Eva Racz
Heba Mostafa
Julian Herzberger
Lisette Eriste
Siyi Huang
Tina Čerpnjak
Quirin Batsch

  • Valerie Kuberczyk

 

  • Vielen Dank an:
  • Elke Knöss-Grillitsch
    Peanutz Architekten
    George Barer
    Casper Mueller Kneer Architects
    Fanella Colingridge
    The Royal Institute of Physicians
    The Laban Centre