Dunkelheit Bachelorarbeit
Dunkelheit Bachelorarbeit
Wir fühlen uns wohl in hellen Räumen und unwohl in lichtlosen Räumen. Lichtarme Räume sind oft Keller, Abstellkammern, Sanitärräume. Orte, an denen wir uns nicht länger als nötig aufhalten wollen. Wir assoziieren Dunkelheit in der Regel mit Gefahren. Dabei können lichtarme Räume eine besondere Qualität und Anmutung ausstrahlen. Mit unserem Entwurf begeben wir uns auf die Suche nach Räumen, die aufgrund ihrer geringen Ausleuchtung interessant werden. Wir arbeiten mit diesen Bereichen und setzen sie in Szene. An den Schwellen, an denen sich das Licht ins Dunkle verliert, entstehen Momente, die der Imagination freien Lauf lassen. Die Raumgrenzen scheinen sich aufzulösen. „little pockets of dreams“. Hélène Binet
Wir befinden uns in London, einer Stadt, die nie schläft und auch bei Nacht an vielen Orten tag-hell erleuchtet ist. Um der Überwältigung und dem Tumult der Großstadt zu entkommen, braucht es Räume der Ruhe und des Rückzugs innerhalb des urbanen Kontexts. Räume, die auf das Wesentliche reduziert sind und mit einer puristischen Ausstattung den idealen Ort zur Rückbesinnung auf den natürlichen Rhythmus von Tag und Nacht bieten. Räume, die durch Schatten und die Schönheit von Dunkelheit geformt sind. Eine Gegenthese zu den lichtdurchfluteten Architekturen der Moderne.
Lehrende:
Prof.in Marianne Mueller
AM Dana Andronescu
Studierende:
Liska Langensteiner
Fabian Striffler
Danke an:
Helene Binet
Tom Emmerson
Prof.in Bettina Kraus
Prof. Mark Blaschitz
Prof. Stephan Engelsmann