Roundness Bachelorarbeit
Roundness Bachelorarbeit
Die gewölbte Wand, die gekrümmte Decke, die zylindrische Stütze, der kreisförmige Grundriss. Die Kuppel, die Hohlkehle, die Wendeltreppe, der Bogen. Die abgerundete Ecke, die geschwungene Fassade, der fließende Grundriss, das ovale Zimmer. Die Rotunde, die Kanneluren, der Oculus, die Konche.
Das Phänomen des Runden stellt eine Besonderheit in der Architektur dar. Runde Architekturen werden oft als Ausdrucksformen von Harmonie, Geborgenheit und Fluss gehandelt oder mit dem Label des Organischen tituliert. Ihre Formen widersetzen sich standardisierten Bauweisen und können eine besondere Herausforderung in Planung und Umsetzung darstellen.
Die Klasse für Entwerfen, Architektur und Gebäudetypologie wird in diesem Semester dem Runden in der Architektur auf die Spuren gehen: von zirkulären Grundrisskonfigurationen verschiedener Massstäbe, über gekrümmte Schnitte, bis zum kleinsten gekurvten Detail. Wir werden Rundheit, ihre Operationen und Affekte auf allen Ebenen studieren und eigene Beiträge und Haltungen zu dieser Art des Entwerfens entwickeln.
Eine Exkursion nach Wien zusammen mit Klasse Roberts aus der Fachgruppe Kommunikationsdesign während der Exkursionswoche wird als Inspiration für die Entwicklung von eigenen architektonischen Entwürfen dienen.
Programmatisch widmen wir uns dem Wohnen auf Zeit, von der temporären Herberge, dem Hostel oder Boarding House über das Hotel bis zum Wohnblock und der Villa. Sie entscheiden eigenständig über die Art sowie den Masstab Ihrer Interventionen.
Lehrende:
Prof.in Marianne Mueller
AM Christian Gork
Studierende:
Noah Emmanuel Leander Rulis
Danke an:
Christian Gork
Bettina Kraus
Stephan Engelsmann
Mark Blaschitz